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Die demografische Entwicklung in Deutschland führt zu einem Fachkräftemangel, dem unter anderem durch eine verstärkte Akademisierung der Gesellschaft begegnet werden kann. Dies stellt zum einen die Hochschullandschaft vor neue Herausforderungen, zum anderen die Unternehmen. Denn der erhöhte Bedarf der Unternehmen an qualifiziertem Personal bei gleichzeitigem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung führt dazu, dass der Einstieg in Arbeit möglichst früh erfolgen und die Lebensarbeitszeit verlängert werden muss.

Dementsprechend sind andere, insbesondere auch berufsbegleitende Formen des Studiums (tertiäre Bildung) und der akademischen Fort- und Weiterbildung (quartäre Bildung) erforderlich. Die bestehenden Angebote reichen jedoch in Menge und Art nicht, um die steigenden und veränderten Bedarfe zu decken.

Vor diesem Kontext ist der Zweck unserer gemeinnützigen Gesellschaft die Durchführung und Förderung von Wissenschaft, Forschung und Wissenstransfer. Dies verwirklichen wir insbesondere durch wissenschaftliche Forschung zu den Themengebieten tertiäre und quartäre Bildung, i.e. zur akademischen Erst- sowie Fort- und Weiterbildung.
Die Studie, ifbua
„Wir werden in Zukunft für viele Berufe nicht mal mehr einen Arbeitslosen haben.“
Frank-Jürgen Weise, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit (12/2010)
„Vor kurzem sagte mir eine Professorin empört, sie sei an die Universität gekommen, um Wissenschaft zu betreiben und nicht Berufsausbildung. Dass die moderne Hochschule beides verbinden muss, hat sie wie viele ihrer Kollegen nicht verstanden.“
Wedig von Heyen, ehemaliger Generalsekretär des Wissenschaftsrates (02/2009)
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